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Der Beginn vor 2000 Jahren (von Rudolf Rosenkränzer, Tawern) Im Jahr 58 v. Chr. begann der Gallische Krieg. Caesar rückte mit seinen Soldaten nach Gallien vor und eroberte bis zum Jahr 50 v. Chr. das heutige Frankreich und unsere Heimat bis zum Rhein. Den Soldaten folgten bald die Händler. Nach einigen Jahrzehnten arbeiteten Treverer und Römer so vorbildlich zusammen, dass Ausonius später die Harmonie von ausländischen Einwirkungen und bodenständigen Traditionen in seiner "Mosella" als weltweit vorbildlich darstellen konnte.  Römische Straßen und Siedlungen im 1. bis 5 Jahrhundert (nach „Geschichtl. Atlas der Rheinprovinz“ mit Ergänzungen) Als erste Maßnahme zur Sicherung und Erschließung des eroberten Landes wurden große Fernstraßen für das Militär, die Verwaltung und den Handel angelegt. Eine der wichtigsten verband auf einer Länge von rund 1800 km Rom mit Trier. Sie führte von der Rhônemündung über Lyon nach Metz, überquerte die Mosel zwischen Stadtbredimus und Palzem, erreichte von dort über den Metzenberg die Tawerner Talmulde und schließlich Trier und den Rhein. In regelmäßigem Abstand wurden Straßenstationen eingeplant. Einer solchen Station verdankt Tawern seinen Ursprung. Im Jahr 22 v. Chr. hatten die Straßenbauarbeiten begonnen; wahrscheinlich 16 v. Chr. wurde Trier gegründet. Spätestens 15 Jahre nach der Gründung Triers wird mit dem schnell ansteigenden Verkehr in das neu erschlossene Gebiet die Zahl der Straßenstationen auf die geplante Anzahl angestiegen sein. Deshalb können wir annehmen, dass Tawern spätestens im Jahr 1 v. Chr. gegründet worden ist. Dieses Datum jährte sich im Jahr 2000 zum 2000-sten Mal, weil es das Jahr 0 nicht gibt. Weitere Belege für die Gründung Tawerns vor der Zeitenwende: Kurz danach wurden die ersten Toten am Rand der Tawerner Talmulde begraben; aus der gleichen Zeit stammen Funde vom Tempelbezirk auf dem Metzenberg und vom - von 1994 bis 1999 freigelegten - Teil der Straßenstation am Mannebach. Im westlichen, etwas höher gelegenen Teil werden ältere Gebäude vermutet.
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